Prozessoptimierung

Wertstromanalyse und Wertstromdesign: Analyse und Optimierung des Wertstroms

Operatives Problem
Logistik und Kommissionierung

Die Planung der Produktion auf einer Mehrproduktanlage stellt eine komplexe Herausforderung dar, bei der eine Balance zwischen verschiedenen konkurrierenden Aspekten anzustreben ist:

  • Die begrenzten Produktionskapazitäten sind auf Produkte aufzuteilen, die sich hinsichtlich des Absatzverhaltens unterscheiden.
  • Die Vertriebsseite ist an kleinen Losgrößen interessiert, um flexibel auf Kundenwünsche reagieren zu können.
  • Die Produktion dagegen bevorzugt lange Produktionskampagnen, da diese häufig zu stabileren verfahrenstechnischen Prozessen führen, die Rüstkosten senken und die Produktivität erhöhen.
  • Die Bestände und das hierdurch gebundene Umlaufvermögen sind zu minimieren bei gleichzeitiger Sicherung des angestrebten Servicegrades.

In dieser betrieblichen Ausgangssituation und in diesem Spannungsfeld ist dieses Dienstleistungsfeld ggf. angebracht:

  1. Der Prozess Planung-Produktion ist besser auf ein Gesamtoptimum (Bestände, Produktivität, Liefergrad) abzustimmen
  2. Die Hauptverbesserungspotenziale zur Gesamtoptimierung des Betriebes (indirekt + direkt) sollen objektiv identifiziert werden.
  3. Der Produktionsfluss soll optimiert werden
  4. Die verteilt arbeitenden KVP-Teams sollen auf die strategischen Ziele ausgerichtet werden
  5. Der Betrieb soll gezielt an den wichtigsten Stellen optimiert werden, um die Gesamtleistung mit wenigen Maßnahmen spürbar zu verbessern.
  6. Die hauptsächlichen Verschwendungen sollen sichtbar gemacht werden.
  7. Für ein Schlüsselprodukt soll eine Gesamtoptimierung geplant und umgesetzt werden

 

Dienstleistung Wertstromanalyse und Wertstromdesign: Analyse und Optimierung des Wertstroms
Ziele

Welche Ziele werden mit diesem Werkzeug erreicht?

  1. bewertet den Gesamtdurchlauf eines Auftrages inklusive Vertrieb, Planung und Produktion
  2. ermittelt die Hauptzeiten der Durchlaufzeit und Verschwendungen
  3. definiert die zentralen Handlungsfelder zur deutlichen Reduzierung der Durchlaufzeit
  4. identifiziert weitere Hauptverbesserungen im Hinblick auf Verschwendung, Qualitätsfehler
  5. analysiert die Ursachen für hohe Bestände
  6. entwickelt einen optimalen Betrieb

 

Vorgehensweise

Mit welchem Ablauf (Schritt für Schritt) wird dieses Werkzeug professionell umgesetzt?

  1. Bereiten Sie die Aufgabe gezielt mit den Schlüsselspielern vor
  2. Auswahl eines Produktes / Prozesses
  3. Zeichnen Sie Ihre Karte im Ist-Zustand (Wertstromanalyse)
  4. Sammeln Sie Daten / Metriken / Informationen
  5. Identifizieren Sie Verschwendung oder die Hauptoptimierungspotenziale (Teamarbeit)
  6. Zeichnen Sie Ihre Karte im Soll-Zustand (Wertstromdesign)
  7. Entwickeln Sie Ihren Arbeitsplan
  8. Implementieren und verfolgen des Fortschritts; auch an Hand dauerhaft gemessener Kennzahlen
  9. Überprüfen Sie die Resultate (Verschwendungsreduzierung) durch das Zeichnen der neuen Wertstromkarte (Wertstromanalyse IST)
  10. Gehe zu Schritt 1 oder Schritt 4 (Kontinuierlicher Prozess, Ausweitung)

 

Schema
Vereinfachte Darstellung des Wertstroms: Material- und Informationsfluss
Tabelle
Berechnungen
Erfahrungswerte

Die entsprechende Planungsaufgabe muss verschiedene Faktoren abbilden und im Gesamtzusammenhang mit der Produktion berücksichtigen, wie beispielsweise:

  • Kundenauftragslage als Ausrichtung
  • minimale Losgrößen
  • maximale Ausbringung
  • Umstellzeiten (Rüstzeiten) laut Produktwechselmatrix
  • produktabhängige Bearbeitungsgeschwindigkeiten oder Produktionsraten berechnen
  • Kennzahlen gezielt definieren

 

Nutzen / Ausblick
  • Gesamtbetrachtung des Betriebes und Gesamtauswertung zur Bestimmung der größten Potenziale
  • Aufdecken von Ratio-Potenzialen auch in der Verwaltung (Konstruktion, Zeichnungen, Arbeitspläne, Disposition, Einkauf, etc.)
  • Strategische Neuausrichtung des Betriebes planen
  • Vereinfachung und erhöhte Transparenz des Betriebes; Abläufe werden in einem Bild dargestellt

 

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Fax: +49 (0)721 160 895 64